Beurteilung

Auch mit dem Lehrplan 21 bleibt die Arbeit mit klaren Lernzielen, die die Lehrperson auf Grundlage der Kompetenzstufen im Lehrplan 21 festlegt, der wichtigste Massstab für die Beurteilung. Nach grösseren Unterrichtsabschnitten beurteilt die Lehrperson anhand von Produkten (z.B. ein Plakat), Lernkontrollen (z.B. ein Reihentest) und dem Lernprozess (z.B. werden Rückmeldungen genutzt, um die Arbeit zu verbessern), wie gut die Schülerinnen und Schüler die Lernziele erreicht haben. Die Lernziele und die Kriterien für die Beurteilung werden den Schülerinnen und Schülern zu Beginn der Lernsequenz mitgeteilt.

Die Beurteilung orientiert sich an den FLUT-Grundsätzen:

  • förderorientiert
  • lernzielorientiert
  • umfassend (indem sie die Kompetenzbereiche und Handlungsaspekte ausgewogen berücksichtigt und die überfachlichen Kompetenzen miteinbezieht)
  • transparent und nachvollziehbar

Die Noten im Beurteilungsbericht sind ein Instrument zur Kommunikation der Beurteilung von Leistungen der Schülerinnen und Schüler und das Ergebnis eines professionellen Ermessungsentscheids durch die Lehrperson. Sie basieren nicht auf Berechnungen von Durchschnitten (Seite 22, Allgemeine Hinweise und Bestimmungen Lehrplan 21).